Viktoria Adam: Tönnend hell

Heute gibt es einen Gedichtbeitrag von Viktoria Adam. Es handelt von Zwischenbereichen, Tönen und der Frage ob wir uns dann dort befinden – in diesen Bereichen dazwischen – so meine Idee. Danke für den Beitrag.

Tönend hell

Tönend hell
klingen die Laute,
dringen leise
an mein Ohr.

Perlend fließt
der Klang der Stille,
ruft mich sacht,
weht mich hervor.

Sanft ergriffen
will ich lauschen,
staunend hebt sich
meine Brust.

Zwischen Paukenschlag
und Schweigen –
hast du je davon gewusst?



Foto von Johannes Plenio auf Unsplash

Viktoria Adam,

geb. 1982 in Karlsruhe, lebt und schreibt seit 2017 in Bremen. Veröffentlicht Rezensionen für die Homepage der deutsch-italienischen Gesellschaft Bremen sowie Gedichte und Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften. 


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