Jakob Andratsch: ohne (der himmel über berlin)

Heute gibt es einen Beitrag von Jakob Andratsch über Berlin, Vergänglichkeit, Zwischenbereiche und über ins unendlich führende Gedanken.

ohne (der himmel über berlin)

an eine leserin

die alle gedichte bereits gelesen hat; 

im niesel, 

der: kein wetter ist, aber die verwaltungsform von regen—

alle seiten hatten sich gewellt.

indes der himmel über berlin: bedeckt, aber nicht ganz,

regnerisch, aber nur halb; hell nur an den rändern. liebe grüße!

über einem tshirt geht die sonne auf, ich stecke darin

und denke an dich.

Jakob Andratsch, geboren 1995. Studium der Deutschen Philologie, Philosophie und Griechischen Geschichte. Förderplatz der Literaturhauswerkstatt im Literaturhaus Wien (2019), Förderplätze der schule für dichtung Wien (2022 und 2023), Stipendium des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (2026) und des Landes Tirol für den ersten Roman. Publikationen in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien (u.a. Lichtungen, Literarische Blätter, Mauerläufer). Zuletzt erschienen: es ist die zeit nicht (lyrik, 2025) und was wirklich fehlt (lyrik, 2026) sowie von morgens der wind her (lyrik, 2026).

Titelbild:  Jonas Tebbe auf Unsplash

Fotographie Jakob Andratsch: © Copyright Winter 2022.
Kuration: Angel André Osorio

Redaktion, Design und Bildauswahl: Anna W. von Huber


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2 Antworten zu „Jakob Andratsch: ohne (der himmel über berlin)“

  1. Avatar von
    Anonymous

    herzlichen Dank! Freue mich immer über die Beiträge. Am Sonntag macht einfach Spaß, sie zu lesen

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    1. Avatar von
      Anonymous

      vielen Dank! Das freut uns sehr!

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