
Das Bild „Foul“ (Nr. 2) thematisiert Zwischenbereiche unserer Wahrnehmung und unseres Bewusstseins und stellt einen inneren Raum dar, in dem verschiedene Wahrnehmungen/Perspektiven sich überlagern. Die Übergänge vom Unbewussten zum Bewussten sind fließend und lassen daher auch unterschiedliche Perspektiven auf die Realität zu. Dieses Infragestellen einer einzigen gültigen Perspektive wird seit jeher mit der Figur des „Narren“ gleichgesetzt bzw. arbeitet mit diesem Motiv, weshalb es die Künstlerin und Lyrikerin Sonja Crone explizit im „Titel“ aufgreift.
S,C,
Foul (Nr.2)
Künstlerin: Sonja Crone
Jahr: 2026
Technik / Material: Mischtechnik auf Leinwand, entstanden aus der Technik der Dekalkomanie
Format: 36 x 52 cm
Rechte: Sonja Crone

Sonja Crone (*1982) lebt im Baselbiet und ist Lyrikerin und bildende Künstlerin. Sie studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Allgemeine Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Gräzistik an den Universitäten Basel, Bern und Leipzig. Als bildende Künstlerin ist sie Autodidaktin und positioniert ihre Malerei im Bereich Art Brut. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch einen unmittelbaren, rohen Ausdruck aus und sind insbesondere vom frühen Expressionismus beeinflusst. Sie wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz und im Ausland sowie in Zeitschriften gezeigt. 2024 erschien ihr Lyrikdebüt Einen Spalt weit im Geest-Verlag; ihr zweiter Lyrikband erscheint 2026 im ATHENA-Verlag.
Instagram: @cronesonja.art
Bildauswahl und Design: Anna W. von Huber
Kuration: Rocío Debora Rodriguez


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