
Dorthin – will ich; und ich traue
Mir fortan und meinem Griff.
Offen liegt das Meer, in′ s Blaue
Treibt mein Genueser Schiff.
Alles glänzt neu und neuer,
Mittag schläft auf Raum und Zeit -:
Nur dein Auge – ungeheuer
Blickt mich′ s an, Unendlichkeit!

Friedrich Nietzsche – Dichter – Denker – Komponist – Freund der Menschen – Feind der Menschen – gemeinsames Ziel – einsam im Weg – sehr einsam im Weg.
„wir aber wollen die Dichter unseres Lebens sein, und im Kleinsten und Alltäglichsten zuerst.“ Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft

Quelle Text: Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. München 1954, Band 2, S. 271. auch abrufbar unter: http://www.zeno.org/nid/2000925448X gemeinfrei.
Bild 1: Caspar David Friedrich : Der Mönch am Meer, Alte Nationalgalerie Berlin, Gemeinfrei.
Bild 2: Friedrich Nietzsche. Gemälde von Edvard Munch aus dem Jahr 1906. Öl auf Leinwand, Thielska galleriet, Stockholm, gemeinfrei.

Hinterlasse einen Kommentar