Friedrich Nietzsche: Nach neuen Meeren

Heute gibt es ein Gedicht des Philosophen und Dichters: Friedrich Nietzsche.

Dorthin – will ich; und ich traue
Mir fortan und meinem Griff.
Offen liegt das Meer, in′ s Blaue
Treibt mein Genueser Schiff.

Alles glänzt neu und neuer,
Mittag schläft auf Raum und Zeit -:

Nur dein Auge – ungeheuer

Blickt mich′ s an, Unendlichkeit!

Der Mönch am Meer, von Caspar David Friedrich

Friedrich Nietzsche – Dichter – Denker – Komponist – Freund der Menschen – Feind der Menschen – gemeinsames Ziel – einsam im Weg – sehr einsam im Weg.

Er wagte im 19. Jahrhundert eine Verbindung. Ein philosophierender Poet oder ein poetischer Philosoph. Ein Denker, der von LyrikerInnen gesprochen wird – Ein Dichter, der von DenkerInnen interpretiert wird.

 „wir aber wollen die Dichter unseres Lebens sein, und im Kleinsten und Alltäglichsten zuerst.“ Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft

Quelle Text: Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. München 1954, Band 2, S. 271. auch abrufbar unter: http://www.zeno.org/nid/2000925448X gemeinfrei.

Bild 1: Caspar David Friedrich : Der Mönch am Meer, Alte Nationalgalerie Berlin, Gemeinfrei.

Bild 2: Friedrich Nietzsche. Gemälde von Edvard Munch aus dem Jahr 1906. Öl auf Leinwand, Thielska galleriet, Stockholm, gemeinfrei.


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